Rezension Der rot-blaue Boccalino

Der rot-blaue Boccalino

Der rot-blaue Boccalino des Autors Edgar Bernardi ist ein Roman aus dem Bereich Literatur, der im ‎Independently published am 12. Mai 2021 erschien ist.

Inhalt:

Der sich in der Midlife-Crisis befindende Emil schmiedet Auswanderungspläne, die nach Australien gehen sollen. Doch es kommt alles anders und er geht mit seiner ostdeutschen Freundin Christine ins Tessin. Dort entdecken sie ihr Paradies in einem kleinen Dorf, bis es zu einem Streit kommt. Auf kleinstem Raum kommt es zu Abgrenzung, Ausländerhass und Polarisierung. Schließlich muss sich jeder im Dorf wie seit Urzeiten entscheiden, auf welche Seite er steht, also Rot oder Blau.

Meinung:

Das Buch erscheint als Softcover mit 233 Seiten und einem Cover, das passend zum Titel des Buches gewählt wurde, denn die Bewohner des Dorfes müssen sich für eine Seite entscheiden wie in alten Zeiten entweder für Rot oder Blau. Die Thematik ist sehr realistisch beschrieben, auch wenn ich die Stimmung im Buch als ziemlich bedrücken bzw. melancholisch empfinde, was wiederum aber gut zur Thematik passt. Auch hat die Geschichte einen sehr guten Tiefgang. Leider wirkt die Geschichte an manchen stellen etwas zäh, was es schwieriger macht, sie zu lesen, selbst wenn ich gerne anspruchsvolle Literatur lese.

Fazit:

Ich kann das Buch nur jeden empfehlen, der gerne Bücher liest, die im Tessin spielen und in Richtung Drama gehen, aber auch für Weltenbummler und denen, die mit den Gedanken spielen auszuwandern.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne


Deutscher Titel: Der rot-blaue Boccalino
Verlag: ab-edition
Preis: Buch: 8,95 € | E-Book: 6,99 €
ISBN: ‎ ‎ 9798588107303 

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