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Rezension Die Kunst des stilvollen Wanderns

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Die Kunst des stilvollen Wanderns ist ein philosophischer Wegweiser, des Autors Stephen Graham. Das Buch ist am 24. März 2020 als Hardcover Ausgabe, im Harper Collins Verlag erschien.

Inhalt laut Verlag:
Der schottische Schriftsteller Stephen Graham war einer der ersten, der dazu aufrief, die Welt zu Fuß zu entdecken – und die gängigen Wege dabei zu verlassen. Fernab der Straßen und Städte, allein mit sich selbst und der Natur. In seinem 1926 erstmals erschienenen Wanderratgeber nimmt er uns mit zurück in eine Zeit, in der viele die Folgen der Industrialisierung schon spürten – doch in der unsere High-Tech Welt noch ferne Zukunft war. Seine Gedanken und Ratschläge, die er uns mit auf den Weg gibt, lesen sich so wunderbar modern und altmodisch zugleich:

Er fordert uns auf (und sei es nur für ein Wochenende), den Zwängen unserer Jobs zu entfliehen und erfrischende und befreiende Luft zu atmen. Statussymbole gilt es zu Hause zu lassen, man soll Lernen loszulassen, um sich der Natur und dem Leben selbst zu nähern.

 

Meinung:

Das Buch erscheint in einem Umfang von 224 Seiten. Das Cover des Buchs wurde passend zum Thema des Buches gestaltet. Es zeigt einen Wanderer in der Natur mit Bergen im Hintergrund. Obwohl es an Hand seiner Gestaltung edel wirkt, animiert das Cover mich nicht dazu, das Buch in der Buchhandlung in die Hand zu nehmen. Da ich sehr gerne neu aufgelegte Klassiker lese, habe ich keine Probleme mit der etwas anderen Schreibweise des Autors. Ganz im Gegenteil ich streiche mir die Wörter an, die ich nicht kenne und schlage sie dann nach, was mir eine große Freude macht, da ich dann wieder andere Wörter lerne. Schon das Lesen hat mich entspannt und entschleunigt und der Autor hat es geschafft, das ich mich in das Jahr 1926 zurückversetzt fühlte. Die kurzen Kapitel haben das Buch angenehm gemacht zu lesen. Während ich das ein oder andere Kapitel nicht so interessant fand, gab es auch wieder andere Kapitel, die ich Regel recht verschlungen habe. So hat das Buch eine schöne Mischung an Themen. Auch wenn viele der Tipps sicherlich überholt sind und ich einige der Anschauungen des Autors kritisch sehe, so wie das Thema mit dem Unbefugten betreten, was sicherlich der Zeit geschuldet ist, kann man einige Tipps bestimmt noch heute Umsetzen. Ich freue mich, dass das Buch neu veröffentlicht wurde und somit neuen Lesern zugänglich gemacht wird und nicht verloren geht.

Fazit:

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne Wanderromane liest. Aber ich finde, dieses Buch eignet sich nicht nur für Wanderfans, sondern auch für Freunde von neu aufgelegten Klassikern.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

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