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Rezension Schändung

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Schändung ist ein Krimi Roman für Erwachsene, des Autors Jussi Adler-Olsen. Das Buch ist am 1. März 2013 als Taschenbuch Ausgabe, bei der dtv Verlagsgesellschaft erschien.

Inhalt laut Verlag:
Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht. Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Nur einer von ihnen gesteht.

Zwanzig Jahre später. Als Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Denn die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen. Und ganz nach unten!

Meinung:
Das Buch erscheint in einem Umfang von 464 Seiten. Das Cover des Buchs finde ich echt sehr gelungen, da es ein blutiges Skalpell zeigt, was sehr gut zu der Geschichte passt. Es animiert dazu, das Buch in der Buchhandlung in die Hand zu nehmen. Auch mit dem zweiten Fall des Sonderdezernats Q ist dem Autor es wieder gelungenen ein spannendes und gutes Buch zu schreiben. Jussi Adler-Olsen verwendet auch hier wieder einen angenehmen Schreibstil, den man gut lesen kann. Auch wenn das erste drittel etwas langweilig ist, da wir hier durch mehrere Prologe auf das Verbrechen vorbereitet werden. Besonders haben mir in diesem Buch wieder die beiden Charaktere Carl Mørck und Assad gefallen. Die beide verschiedener nicht sein könnten, aber irgendwie auch ein gutes Team bilden.

Die Geschichte selbst wird in der dritten Person erzählt und ist in mehrere Stränge aufgeteilt. Einerseits werden die polizeilichen Ermittlungen aus der Sicht von Carl Mørck geschildert, andererseits wird die Geschichte von Kimmie erzählt, bei der schon bald klar wird, wie sie mit den Ermittlungen zusammenhängt. Und die anderen Personen sind dann die restlichen der Gruppe. Ein toller Fall der Lust macht auch den nächsten Teil der Reihe zu lesen. Allerdings für sensible Leser eignet sich die Reihe nicht, denn Adler Olsen spart nicht mit detaillierten Beschreibungen der Gewalttaten.

Fazit:
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, ins Besondere, denen die gerne Krimis lesen, die in Dänemark oder Skandinavien spielen. Es erhält eine klare Leseempfehlung von mir.

Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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